30 Jul

Magazin TRAiNiNG 05/2010 „Vernetzen Sie sich via Social Media“

Ihren XING-Kontakten zeigen

Kürzlich erschien der erste XING-Seminar (Test-) Bericht des österreichischen Magazins TRAiNiNG für HR-Management und Weiterbildung Ausgabe 05/2010.

Insbesondere freut es mich mit Namen wie Yvonne van Dyck, Andreas Buhr, Martin Limbeck und sogar Dr. Rüdiger Dahlke auf einer Trainermagazinseite zu stehen.

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Vernetzen Sie sich via Social media

Viele, die in XING oder ähnlichen Netz- werken vertreten sind, streben die Effizienz, es »optimal zu nutzen« per se nicht einmal an, für sie ist es völlig ausreichend, einfach in diesem sozialen Netz vertreten zu sein.

Interessant wird es allerdings dann, wenn aus der Beteiligung in diesem Medium ein konkreter Nutzen entsteht – für Recruiter beispielsweise bei der Suche nach potenziellen neuen Mitarbeitern; bei der Kontaktanbahnung zu neuen Kundengruppen; bei der Möglichkeit, sich zu präsentie- ren und sich für sein Gegenüber mit Foto und Hintergrundinformation greifbarer zu machen; beim schlichten Kontakthalten mit Geschäftspartnern. Für all jene ist das Seminar XING optimal nutzen« gedacht (nicht eingegangen wird auf weiterführendes Spezialwissen für Recruiter und Gruppenmoderatoren, dafür wurden zusätzliche Seminare konzipiert).

Besucher

Ein wichtiger Punkt des Seminars ist, das Netzwerk zu vergrößern, sich zu präsentieren und andere zum eigenen Profil zu dirigieren, quasi vor das eigene Schaufenster zu holen. Ziel kann es sein, diese Schaufenster-Besucher zu sich »ins Geschäft« zu bewegen – auf die eigene Webpage oder die »Über mich«-Seite. Denn dann hat man es erreicht, dass der Besucher ausreichend Interesse zeigt, weiter zu klicken und sich näher für die eigene Person, das Unternehmen oder ein Produkt zu interessieren. Essenziell ist, die Besucher des eigenen Profils anzusehen und zu sichten bezüglich potenziell zielführender künftiger Kontakte. Vor allem die Kontakte der Kontakte bilden ein riesiges Netzwerk! Genau darauf zielt XING ab.

Suche

Meist wird für die Suche das Suchfeld rechts oben am Bildschirm verwendet. Das
ist für einfache Recherchen ausreichend, soll es jedoch tiefer gehen und vor allem auch für berufliche Belange zielführend sein, so empfiehlt sich die erweiterte Suche.

Kontaktaufnahme

Die Kontaktaufnahme soll sich immer auf das Profil beziehen – auf Erfahrungen, Hobbys etc. – davon gibt es im Profil schließlich genug. Und hierin liegen zwei Wahrheiten:

  • geben Sie in Ihrem Profil Information über sich preis!
  • Lesen Sie das Profil des Gegenübers bevor Sie einer Ihnen unbekannten Person eine Nachricht schicken.

Ein »Ich kontaktiere Sie, denn ich würde mich gern vernetzen« wird zu wenig sein. Und bieten Sie dieser Person etwas, schreiben Sie nicht nur »denn ich möchte mein Netzwerk in diese und jene Richtung erweitern.« Beim Netzwerken geht es vordergründig um Geben, nicht um Nehmen.

Privatsphäre

XING und ähnliche Social Media sind dazu da, sich öffentlich zu präsentieren und sichtbar zu machen. Dennoch sollte man sich Gedanken machen, welche persönlichen Daten mitgeteilt werden und welche besser privat bleiben. Schließlich wollen wir keine gläsernen Menschen sein.

Seminare
XING optimal nutzen, regelmäßig in Wien, Graz, Linz, Innsbruck, Salzburg, Villach, Klagenfurt

XING für Gruppenmoderatoren, 25. 8. 2010, Wien

www.xing-seminare.at

von Eva Selan Chefredakteurin Magazin TRAiNiNG | Fachmagazin für HR-Management und WeiterbildungIhren XING-Kontakten zeigen

18 Sep

So nutzen Sie Xing optimal

Der Hamburger veranstaltet Seminare zur optimalen Hand habung von Xing, seit kurzem auch mit Unterstützung des Unternehmens. „Xing muss strategisch genutzt werden“, sagt Rumohr. Viele meinen, die Plattform zu verstehen, und merken erst in Rumohrs Seminar, dass sie nicht alles wissen.

Sein Seminar dauert fünf Stunden, wobei technisches Basis-Wissen außen vor gelassen wird – der Großteil von Rumohrs Teilnehmern sind bereits Premium-Mitglieder bei Xing.

Allein der Profilerstellung widmet Rumohr in seinen Seminaren eine Stunde, denn bereits hier entscheidet sich viel. Für die Beschreibung des Unternehmens stehen den Nutzern mehr als 80 Zeichen zur Verfügung, die meisten beschränken sich aber auf die Darstellung des Unternehmensnamens. Wer etwa Freelancer im Internet-Marketing ist, schreibt einfach seinen Namen hin – besser aber ist, diesen durch Slogans wie „Ich bringe Sie bei der Google-Suche unter die Top 10“ zu erweitern.

Zudem muss mit Assoziationen im Kopf gespielt werden: „Art Director Hamburg, verfügbar“ bei der Berufsbezeichnung zeigt viel mehr Engagement als ein deprimierendes Wort namens „arbeitslos“. Und Ortsbezeichnungen helfen auch: Wenn ein in Wien lebender Nutzer einen Blumenladen sucht, klickt er eher auf einen Treffer namens „Blumenladen Wien“ als auf „Blumenladen“, denn dieser könnte auch in Deutschland sein.

Netzwerk-Ausbau.

Die Seminare kosten 125 € plus Steuer, einen Teil davon führt Rumohr an Xing ab. Sein Netzwerk baut er aus; er schult in Hamburg, sucht aber neue Trainer, die ihn unterstützen. In Österreich hat er Michael Rajiv Shah, der hierzulande die Seminare hält. Am besten tritt man mit dem guten Mann in Kontakt über – wie sollte es anders sein? – eine Nachricht via Xing.

Quelle: Wirtschaftsblatt.at

01 Mai

Karriere: Suche nach Talenten: Headhunter surfen bei Xing

Gute Leute müssen keine Stellenanzeigen lesen – die Jobangebote kommen zu ihnen. Zum Beispiel über Online-Netzwerke wie Xing oder LinkedIn. Doch wer die Personaler auf sich aufmerksam machen will, sollte ein paar Regeln beachten.

Bei Xing werden pro Suche maximal 300 Mitglieder angezeigt, immer zehn pro Seite. „Ganz oben landen diejenigen, bei denen die relevanten Suchbegriffe am besten verteilt im Profil genannt werden“, sagt Netzwerk-Coach Michael Rajiv Shah. In Seminaren zeigt er Xing-Mitgliedern, wie sie ihr Profil optimieren. Doch das allein reicht nicht. Viele Personaler bevorzugen ausführliche Profile, in denen das Mitglied auch ein Foto von sich zeigt. „Ich glaube, vielen ist noch nicht bewusst, dass sie eher angesprochen werden, wenn sie viel von sich preisgeben“, sagt Simone Siebeke, Personalleiterin der Kosmetiksparte bei Henkel.

… meine Antwort auf den Artikel von Frau Dörner:


Sehr geehrte Frau Dörner,

herzlichen Dank für das Zitat und Einbeziehung des einen oder anderen Aspektes aus unserem Interview. Leider haben Sie manche Aspekte aus dem Zusammenhang gerissen bzw. nur so verwendet, wie Sie es vorab in Ihrem persönlichen Fokus hatten.

Die eine oder andere Idee ist so ‚alleine‘ stehend entweder nur für eine bestimmte User-Zielgruppe zutreffend oder schlichtweg falsch, hier noch ein paar Ergänzungen:

1) Sicher ist der professionelle Einsatz von „relevanten Suchbegriffen“ im Profil wichtig. Sie erhöht definitiv die Wahrscheinlichkeit „ganz oben“ (unter den ersten 300) zu erscheinen, doch eine Garantie dafür ist es nicht.

2) Basic Mitglieder können selbstverständlich Nachrichten empfangen. Das Senden einer Nachricht für Basic Mitglieder ist nur als Antwort an ein Premium Mitglied möglich. Aus diesem und anderen Gründen ist das Gästebuch generell sinnvoll. Profis der HR Branche werden i.d.R. Premium Mitglieder sein, um die Erweiterte Suche überhaupt nutzen zu können. Für die ist das Gästebuch nur wichtig, wenn sie sicherstellen wollen, dass Basic Mitglieder Ihnen in jedem Fall über XING eine Nachricht senden können.

3) Die Sinnhaftigkeit der Sichtbar- oder Unsichtbarkeit von Gruppenbeiträgen Zum einen kann es durchaus Sinn machen, über professionelle Beiträge durch Google & Co. gefunden zu werden. Zum anderen ist auch eine geschlossene Gruppe ein öffentlicher Raum mit Mitleser:innen. Wie Herr Rumohr schon schrieb, sind einmal von Suchmaschinen erfasste Artikel im Netz sichtbar. Nachträglich geht da nichts.

Daher ist es überall im Netz empfehlenswert „nur das zu schreiben, was Sie in 2 Meter grossen Buchstaben vor dem Rathhaus Ihrer Stadt täten.“ (Zitat Rumohr).

Grüsse aus Wien

Michael Rajiv Shah
XING – Moderator
und XING – Seminarreferent

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