27 Sep

Tipps zum Wut, Zorn und Ärger abbauen – Teil 2

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Bereits im Artikel zum Konfliktmeistern konnten Sie lesen, dass der wichtigste Schritt das Erkennen und Wahrnehmen der Tatsache in einem Konflikt (analog zu Ärger, Wut und Zorn) zu sein. Unser übliches Dilemma besteht ja leider darin, dass wir den Ärger (Konflikt) in uns spüren, aber dessen Ursache in den Auslösern der Welt ausserhalb von uns selber sehen.

Bildlich gesprochen haben wir im Ärger im Dunkeln eine Taschenlampe in der Hand, die das vor uns beleuchtet, wir selber aber nicht im Fokus des Lichtes sind, das uns das ganze Bild unserer Reptil:re:aktionen zu beleuchten.

Im Ärger den Blick nach Innen richten* 

Bewusster Beobachter** und bewusster Entscheider** sind Ausgangsfähigkeiten unseres Gehirns, um Ärger mit Achtsamkeit abbauen zu können. Für mich beginnt Ärger abbauen mit dem Atem. Hat mein bewusster Beobachter** festgestellt, dass ich im Ärger bin und bewusst entschieden dort auszusteigen, lenke ich meinen Fokus auf meinen Atem. Ich beobachte ihn einfach, so wie er ist. So wie er mich atmet. Ein und aus. Mit Training geht das auch in Situationen, wo die äussere Ursache beständig weiter auf den Alarmknopf drückt. Viele unterschiedliche Achtsamkeitstechniken führen zum selben Ziel.

Das Gefühl benennen um Ärger abbauen beginnen zu können*

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20 Sep

Ärger, Wut und Zorn abbauen – Teil 1

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Ärger, Wut und Zorn sind häufige Ausdrucksformen unseres menschlichen Wesen. Das gilt auf der persönlichen, beruflichen Ebene, sowie auch im öffentlichen politischen Raum. Da sie ein Teil unserer physischen Natur sind, gehören Ärger, Wut und Zorn auch ausgedrückt. Unterdrückte, in sich hineingefressene Wut ist schädlich für unsere Vitalität und damit auch unsere Gesundheit. Auf der Anderen Seite können übermässig ausgedrückter Ärger, Wut und Zorn anderen und sich selber schaden.

Definition der Begriffe bei Wikipedia: Ärger - Wut - Zorn

Ursachen von Ärger, Wut oder Zorn

Wissenschaftler sagen, dass die Menschheit sich so erfolgreich entwickelt hat, weil wir starke Gefühle haben. Darunter sind so genannte „negative“ Gefühle wie Wut, Angst und Traurigkeit. Diese schützen uns, weil sie uns wie Alarmglocken warnen, dass etwas nicht stimmt. Sie sagen uns, wir in Gefahr sein könnten, und dass wir Maßnahmen ergreifen müssen. Was wir als „Wut oder Ärger“ erleben ist in Wirklichkeit eine komplexe Reihe von psychischen und physischen Ereignissen im Gehirn, um uns mit einer möglichen Bedrohung oder der Erfahrung von Schmerz umgehen zu helfen. Wenn Ärger entsteht, ist unsere instinktive Reaktion gegen die Bedrohung oder das schmerzhafte Gefühl zu kämpfen. Weiterlesen

04 Sep

Konflikt-Meister durch das Geschenk der Diplomatie

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Wie werde ich zum Konfliktmeister?

Oh ja, das ist ein klasse Thema das Christina Wenz zu Ihrer Blogparade gemacht hat.

Die Definition Konflikt bedeutet, dass zwei miteinander unvereinbare, grundsätzlich unterscheidende Pole bzw. deren Eigenschaften Objekte eines Zusammenstosses sind. Die Konfliktformen reichen laut Wikipedia von Rollen-, Verteilungs-, Ziel-, Mittel-, Strategie, Ressourcen-, Beziehungs-, Status-, Führungs-, Interessens-, Werte-, Motiv- bis hin zum Identitätskonflikt. Alles Kerne unseres Menschseins. 

Konflikt ist der Zusammenstoss der Gegensätze

Abstrakt ist schwarz der Gegensatz von Weiss, heiß von kalt, oben von unten, gut von böse, leben von tot usw. Konkret stossen diese Gegensätze nirgends so aufeinander, wie in unserer physischen Existenz als Mann oder Frau. Geht man noch weiter zurück kommt man auf Samen und Eizelle. Im besten Fall bringt das Zusammentreffen ungleicher Pole Fruchtbarkeit und damit potential für Fortschritt in die Welt.

Konfliktspannung (Widerstand) nutzen kann zu Fortschritt führen

In der Unterschiedlichkeit unvereinbarer Pole liegt so viel Spannung (Energie), dass Fortschritt oft nur durch Konfliktmeistern geschehen kann. Eine Schwierigkeit sehe ich darin, dass wir uns nicht einmal des Ursprungs unserer archaischen Mann-/Frau-Konflikte bewusst sind, die im Allerkleinsten mit Samen und Ei, also bei Sexualität beginnen. Womit wir beim Mandelkern des Konfliktmeisterns sind.

Wahrnehmen ob/wenn ich in einer Konfliktsituation bin

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