12 Dez

4 Schritte um Stress im Job & Burnout vorzubeugen

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Schauen & lesen Sie ► hier ◀︎ wie Stress im Körper entsteht

I. Schritt: Definieren Sie Ihre Kernfragen

Können Sie bestimmen, was Stress im Job macht? Ist es eine Sache Ihrer persönlichen Kapazität? Haben Sie mehr Arbeit als Zeit um diese zu beenden? Resultiert Ihr Stress im Job an Mangel Ihrer Fähigkeiten? Gibt es eine Lücke zwischen gebrauchten und tatsächlich vorhandenen Fähigkeiten? Ist Ihr Stress im Job eine Kommunikationssache? Können Sie darüber reden, was Ihnen Stress im Job bereitet?

Ihre ersten Schritte bestehen darin, dass Sie Ihren Stress im Job betreffende Daten sammeln. Erst das versetzt Sie in Lage zu wissen worauf Sie sich bei der Lösung fokussieren können. In unserem Artikel über die „12 Stufen in den Burnout“ finden Sie weitere Anhaltspunkte um Ihren Fokus bestimmen zu können.

II. Schritt: Ein Schritt nach dem Anderen

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02 Dez

Was ist Stress & wie entsteht Stress im Körper?

Zitate: Stress und Entspannung sind die Kehrseiten einer Medaille - Michael Rajiv Shah

Im beruflichen Kontext ist das Burnout-Syndrom in aller Munde. Fast schon selbstverständlich nehmen wir es hin, dass Menschen im Bekanntenkreis, KollegInnen und Familien sagen, ich steht kurz vor dem Burnout. Auch Freizeitstress schein das normalste der Welt zu sein. Sogar meine 8-jährige Tochter empfindet manchmal Stress in der 3. Klasse. Dauerstress in der Arbeit, ist für viele Normalität.

Wie reagiert der Körper auf dauerhaften Stress?

Das folgende Video erklärt wundervoll, dass Stress grundsätzlich eine ganz normale Funktionsweise unseres Körpers ist. Alle körperlichen Stressfunktionen resultieren aus archaischen Mechanismen unserer urgeschichtlichen Vorfahren. Wir haben die Funktionsweise des sog. Reptilhirns (Amygdala) schon in anderem Zusammenhang beschrieben. Was für unsere jagenden und tatsächlich sehr gefährdeten Steinzeitvorfahren dem Überleben diente, schütz uns auch auch noch heute in gefährlichen Situationen. Daher ist es grundsätzlich überlebenswichtig, dass diese Hormonausschüttungen uns schützen.

Doch was passiert, wenn Stress unsere Körper dauerhaft hormonisiert? Sehen Sie dazu folgende Animation vom SWR:

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30 Sep

WIN-WIN: Das vitale Prinzip der Natur

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Ist WIN-WIN ein universelles Lebensmuster?

Laut dem Wiktionary bezeichnet ein WIN-WIN-Situation eine wirtschaftliche Ausgangslage, bei der zwei beteiligte Handlungspartner nur Vorteile erzielen können.

Betrachte ich die Natur und ihre Kreisläufe, ist das ganze Leben ein einziges WIN-WIN-Universum.

  • die Physis unterliegt alles einem Ursache-/Wirkungsprinzips (Newton)
  • die Microwelt der Quanten tanzt die nicht endende Transformation des Energieaustauschs

Obwohl WIN-WIN ursprünglich aus der IT (IT ist eigentlich Quantentechnik) kommt, hat es seit den 90er Jahren immer tieferen Einzug in unsere Sprachwelt genommen. Wir nennen WIN-WIN-Situationen dann so, wenn für mindestens zwei Partner ein definiertes Gleichgewicht im Geben und Nehmen herrscht.

WIN-WIN schafft einzigartige Lebensformen

Sicher sind Sie auch fasziniert, wenn Sie Kolibris in Naturfilmen sehen. Die Schnäbel der Kolibri-Arten variieren oft gattungstypisch sehr stark in Größe und Form. Jede Schnabel-Art ist auf einen anderen Blütentyp abgestimmt, sodass jede Gruppe von gleichschnabeligen Kolibris ihre eigene ökologische Nische besetzt. (Bildquelle: Kolibri Wikimedia)

Wer war zuerst da? Die Blüte, die ohne Kolibri nicht befruchtet werden kann oder der Kolibri, dessen Schnabel nur zu einer einzigen Blüte passt?

Aus WIN-WIN entsteht Fülle und Leben

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08 Mai

Depression – was sie ist, wie kann man vorbeugen

Zitate - Depression von Hermann Hesse

Depression ist zweifelsohne eine Volkskrankheit!!! 

Na bumm, WHO-Schätzungen zu folgen leiden 800.000 Österreicher und Österreicherinnen an Depression. (siehe ORF science) Das macht 9,3% der Bevölkerung aus, die mindestens einmal im Leben an einer behandlungsbedürftigen Depression erkranken.

  • bis zu 25% Wahrscheinlichkeit als Frau daran zu erkranken
  • bis 12% Wahrscheinlichkeit leiden Männern daran

Kann man Depression und Burnout voneinander unterscheiden?

Heute ist Burnout begrifflich zwar gängig, darf aber nicht mit Depression verwechselt werden!

  • Burnout betrifft ein tätigkeitsbezogenes körperliches & psychisches Ausbrennen und ist keine Diagnose, aus der eine bestimmte Behandlungsform hervorgeht
  • Depression hingegen erwächst aus Traumata persönlicher Erfahrungen und kann eine Behandlung, wie eine Einweisung ins Krankenhaus ermöglichen

Zur Vollausprägung beider Krankheitsbilder sagt Dr. Christian Simhandl in einem Standard-Interview: „Es besteht aber kein Unterschied mehr zwischen einem Burnout und einer typisch depressiven Episode.“ 

Die Definition der Depression ist eindeutig und klar

Bei den typischen leichten (F32.0), mittelgradigen (F32.1) oder schweren (F32.2 und F32.3) Episoden, leidet der betroffene Patient unter einer gedrückten Stimmung und einer Verminderung von Antrieb und Aktivität. Die Fähigkeit zu Freude, das Interesse und die Konzentration sind vermindert. Ausgeprägte Müdigkeit kann nach jeder kleinsten Anstrengung auftreten. Der Schlaf ist meist gestört, der Appetit vermindert. Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen sind fast immer beeinträchtigt. Sogar bei der leichten Form kommen Schuldgefühle oder Gedanken über eigene Wertlosigkeit vor. Die gedrückte Stimmung verändert sich von Tag zu Tag wenig, reagiert nicht auf Lebensumstände und kann von sogenannten „somatischen“ Symptomen begleitet werden, wie Interessenverlust oder Verlust der Freude, Früherwachen, Morgentief, deutliche psychomotorische Hemmung, Agitiertheit, Appetitverlust, Gewichtsverlust und Libidoverlust. Abhängig von Anzahl und Schwere der Symptome ist eine depressive Episode als leicht, mittelgradig oder schwer zu bezeichnen.

Was passiert bei Depression im Gehirn?

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21 Apr

12 Punkte an denen Sie Burnout erkennen

12 Phasenmodell des Burnout-Syndroms - frei nach Herbert Freudenberger

In einer Zeit, in der Vieles an unserer Wirtschaftsweise, dem Umgang mit Menschen, MitarbeiterInnen, digitaler Rund um die Uhr Verfügbarkeit, sowie Bad News offenbar aus dem Ruder zu laufen drohen, ist das Wort Burnout leider in vieler Leute Mund. Kein Wunder, dass statistisch die durch Burnout verursachten Fehltage um in den vergangenen 10 Jahren um 70% gestiegen sind.

Aber was ist dieses Burnout überhaupt?

Burnout kommt vom Englischen Wort „Ausbrennen“. Man bezeichnet mit Burnout den Endzustand einer Entwicklung, deren Ergebnis totale körperliche und phychologische / emotionale Erschöpfung ist. Im Zustand des Burnouts ist man nicht in der Lage seinen Alltag zu bewältigen.

Wie kann man sich die Entwicklung zum Burnout vorstellen?

Der Anfang: Stellen Sie sich vor Sie fangen einen neuen Job an und sind höchst motiviert, weil Sie eine hochmotivierende Vorstellung vom Job, den Werten, den KollegInnen, der Unternehmenskultur haben, weswegen Sie ehrgeizig Ihre Ziele angehen.

Die Ernüchterung: Nach ein paar Monaten, Jahren, Jahrzehnten stellen Sie fest, dass entweder Sie, das Unternehmen, die Situation, der Erfolg also die Rahmenbedingungen oder Erwartungen sich derart geändert haben, dass Ihre anfängliche Vorstellung nicht dazu passt.

Das Weitermachen: Stellen Sie sich weiter vor, Sie beachten oder bemerken diese Diskrepanz nicht oder glauben, das das schon wieder werde und machen weiter. Ab jetzt beginnt der Raubbau, weil der Kraftaufwand sowohl für Verdrängung der Diskrepanz und gleichzeitigem Leistungswunsch oder Druck wächst und wächst. Weiterlesen

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