19 Dez

Quantenphysik, der Missing Link zum digitalen Bewusstsein!

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Meine wichtigste Digitale Transformations Einsicht des Jahres

Auf einmal war der Begriff Digitale Transformation da (siehe Google Trends). Wer in den letzten 30 Jahren mit Computerisierung, wachsenden IT-Abteilungen, Globalisierung, Social Media und mobiler (R)evolution in der Hosentasche in Kontakt war, kann spüren, dass nur wenig alte analoge Steine auf den anderen stehen.

Man spricht derweil vom Arbeiten4.0, weltweit verfügbares Wissen explodiert, Internet of ThingsRobotisierung stehen vor der Tür. Doch kaum jemand hat bisher begreifen können woher die Kraft der Digitalen Transformation kommt; geschweige denn zu wissen wohin es uns reist.

Was macht diese Digitale Transformation so stark?

Bitte beantworten Sie diese 3 Fragen mit Ihrer Hand auf dem Herz!

  • Sie wissen logischerweise, dass die technische Basis aller Computer Mikrochips sind!
  • Sie wissen auch, dass deren Basis Halbleiter sind, die kristalline Strukturen haben
  • Wissen Sie auch, dass Albert Einsteins revolutionäre Formel e=mc² der Relativitätstheorie und Forschungen zur Quantenphysik diese Technologie erst ermöglicht haben?

Ich persönlich habe mir diese Fragen so eigentlich nie gestellt. Dennoch fragte ich mich in meinen 10 Jahren professioneller Social Media Nutzung als Consultant, Autor und Speaker immer wieder, wie es möglich sein kann, dass Emotionen über das Internet transportiert werden können. Sogar so starke, dass das Internet zur Nabelschnur meiner zweiten Ehe werden konnte.

Antworten fand ich in zwei Schriften:

1. Schrödingers Katze

copyright – redwolf – Schrödinger’s Katze

Die wichtigste Antwort gab mir die Lektüre des Buches Schrödingers Katze. Darin erklärt Brigitte Röthlein die Geschichte der Quantenphysik bis heute, aber auch heutige Quantenanwendungen und -technologien einfach und verständlich. Eigentlich war es “nur” eine interessante Lektüre, bis ich im Anhang die Anwendungsgebiete inkl. Computerchips fand, die einen Bezug zur Digitalen Transformation herstellte. Wieder eine völlig serendipitöse Entdeckung, die mich seit Dezember 2014 bis hin zum Vortrag auf der Zukunft Personal im Bann hielt.

2. Paradigmenwechsel in der Physik: Entwicklungen im Management

Im Rahmen meiner Arbeit für das indische StartUp Maitri Bodh Parivaar International sprach mich der Lehrstuhlinhaber für Human Ressources Managements an der Wirtschafts-Universität Wien an, um Erfahrungen zum Thema Mindfulness in Unternehmen auszutauschen. Dabei redeten wir über seine Forschungen zu Spiritualität im Management und er übergab mir u.a. seine Ergebnisse, sowie die Fachbereichsarbeit seiner Tochter Jutta Camen über den Paradigmenwechel des linearen „newtonschen Weltbildes“ zum chaotischen „Einstein Weltbild“ der Quantenphysik.

Was unterscheidet die zwei physikalischen Weltbildern?

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Aus der Keynote e=mc2 Isaac Newton vs. Albert Einstein (zwei physikalische Weltbilder)

  • Newtonsche Gesetze (1687 wirken seit 328 Jahren)
    Die frühe (auch Meta-) Physik beschäftigt sich mit der Aussenwelt und den in der Aussenwelt messbaren Fakten. Die drei newtonschen Grundsätze lassen sich wie folgt reduzieren: Es gibt einen absoluten Raum – eine absolute Zeit – eine absolute Wirkung.
  • Relativitätstheorie (1905 spezielle & 1915 allgemeine)
    Die Quantenphysik beschäftigt sich mit dem Kleinsten, der für uns Menschen unsichtbaren Welt der Atome. Eine britische Expetition nach Südafrika bewies mitten im 1. Weltkrieg die vorherberechnete Raum-/Zeitkrümmung des Deutschen Physikers Albert Einstein. Seither gilt für das Kleinste, aus dem sich die Masse unserer messbaren Welt aufbaut: Das es im Kleinsten einen relativen Raum – eine relative Zeit – eine relative Wirkung gibt.

Wie wirken beide Weltbilder auf unsere Managementsysteme?

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Aus der Keynote e=mc2 Newtonsches-Management vs. Quantenmanagement von Jutta Camen

Wenn Sie aus dem Umfeld der Digitalen Business Transformation, Human Resources, NewWork oder dem Themenfeld Industrie 4.0 bzw. Arbeiten 4.0 kommen, werden Sie unschwer erkennen, dass die Eigenschaften des Managements moderner Physik quasi deckungsgleich mit allen ist, was unter Digitaler Transformation diskutiert wird. Als Kind der Digitalen Transformation ohne akademische Hintergründe, erkenne ich hier den Missing Link, der es so schwer macht zu begreifen, was durch die digitale Transformation tatsächlich geschieht.

Ein massiver (Unter-) Bewusstseins-Switch, der durch die Paradigmen über Dreihundertjähriger Newtonwirtschaftens bis heute nicht ins erwachsene Bewusstsein linear belehrter akademischer Ausbildungs- und Wirtschaftsweise gelangen konnte. Zu schwer ist es die Vergangenheit des linearen Entweder/Oders durch ein Quantenphysikalisches Sowohl als Auch zu ergänzen. Schaffen wir als Gesellschaft diese Bewusstseinserweitung nicht, so werden wir unbewusst von der Steinzeit der Digitalen Transformation erschlagen.

Digitale Transformation und Quantenwirtschaft

Am Besten zeigt sich die Auswirkung Digital Transformierter Unternehmen bzw. Digitaler Disruptors (Zitat IDC) das an den Börsen. Nimmt man alte realwirtschaftliche Industrieunternehmen und vergleicht das Verhältnis zwischen newtonscher messbaren Substanz und tatsächlichem Börsenwert, wird ein eindeutiges Muster erkennbar.

1. Weniger physisch inventarisierbare Substanz …

Unternehmen, deren Basis und Produkte Kinder digitaler Quantentechnologien sind, haben offensichtlich weniger messbare physische Substanz. Will heißen, sie haben keine Flugzeuge, keine Hotels, keine Druckerpressen, keine Taxis, keine Immobilien, keine Goldeinlagen, keine Fabriken, keine Lagerbestände etc.

2. … ergibt eine höhere Marktkapitalisierung als Industrie 1.0

Irre, oder? Google ist an der Börse 20 mal so viel wert wie Daimler. Airbnb’s Wert ist mehr als 4 mal so hoch, wie der der Lufthansa AG. Selbst die Tatsache, dass die XING AG mit ca. 700 Mitarbeitern knapp 17% des Lufthansawertes mit ca. 119.000 Mitarbeitern ausmacht, zeigt die Dimensionen der Kraft, die im grundlegenden Paradigmenwechsel die mit Quantentechnologie einhergehen.

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e=mc2 – Daten- und Quantenbusiness erobert die Börsen (Marktkapitalisierung per 1.11.2015)

Was macht Quanten bzw. Atome so stark?

Diejenigen, für die das bisher Gelesene noch immer zu abstrakt ist, möchte ich einladen einen Blick in die Welt des Kleinsten, dem nicht eindeutig messbarem, dem Veränderlichen zu werfen. Er ist mir wichtig, dass Sie den nächsten Gehdanklichen Bewusstseinsschritt in Ihre Digitale Transformation begreifen und gehen können.

Stellen Sie sich vor Sie wären ein Heliumatom

 

emc2_Employee-Branding_Mitarbeiter-sind-Atome-und-Molekuele-des-UnternehmensIhr physischer Körper wäre der Atomkern (99,9% der Masse). Um den physischen Körper herum gäbe es eine Atomhülle oder „Wolke“ (0,1% der Masse), die sich vom physischen Körper 5 Meter weit ausdehnt. Sobald ein anderes Atom in Ihre „Nähe“ also Ihren 5 Meter großen, fast leeren, aber eben nur fast leeren Hülle tangiert, entsteht eine elektromagnetische Interaktion mit dem begegnenden Atom. Stehen Sie ruhig auf und schauen, wie groß diese 5 Meter um Sie herum sind und wie viele Dinge in diesem fast (aber nur fast) massefreien Raum zwischen Ihnen (als Atom) und anderem als Atom in stille elektromagnetische Kommunikation treten.

  • Atomkerne haben eine „Wolke“ um sich & reagieren aufeinander
    Wir Menschen sind Ansammlungen gigantischer Atomanballungen. Im physischen Menschen existieren mehr Atome, als die in Nanosekunden gemessene Zeit der Existenz unserer Erde. Daraus formen sich Moleküle- und in Folge spezialisierte Zellanballungen, die von innen nach Außen, vom Kleinen ins Grosse wachsen. Jedes Atom reagiert auf eine spezielle Weise auf Andere.

emc2_Employee-Branding_DatenverbindungAus der Keynote e=mc2 Jeder sitzt an einem anderen Ende einer Quantenverbindung (Foto-ID 41596739 © Rawpixelimages)

  • Halbleiter in Microchips funktionieren auf quantenmechanischer Ebene
    Jede Halbleiter-Technologie stellt eine atomare Schwingungsverbindung zum anderen Ende, sei es ein Mobile Device, Ihr PC/Mac oder auch zwischen Maschinen her. Diese in Word vorgeschriebenen Worte wandern zu Ihrem Auge, von dort zu Ihrem Stammhirn, wo es auf Basis bisheriger Erfahrungen interpretiert und Bewertet wird, um dann in Handlungsbefehle umgewandelt zu werden. Jede Information. Auch all diejenigen, die wir nicht bewusst wahrnehmen, weil sie zu selbstverständlichen (programmierten) Abläufen zählen.

Bewusstseinserweiterung vor Digitaler Transformation

Fazit: Es ist eine Bewusstseinsfrage, ob wir durch die Digitale Transformation gereist werden, oder ob wir begreifen können, dass die Transformation des Bewusstseins vom linearen Newtonweltbild zum relativen Quantenweltbild vor deren technischen Anwendungen kam. Nirgends auch nicht in der neuen digitalen Wahrheit Wikipedias (mit der ich abschliesse) finden Sie diesen “Massive Transformative Purpose” beschrieben.

Digital Business Transformation, auch Digitale Transformation, verändert langfristig durch die Möglichkeiten und Potenziale digitaler Medien und des Internets das Fundament jedes Unternehmens in seiner Strategie, Struktur, Kultur und seinen Prozessen. Es wirkt sich in der Organisation über das Change Management aus. Mit Digital Business Transformation begegnen Unternehmen den Veränderungen des Digitalzeitalters, dem Digital Age. Als begriffliche Weiterentwicklung leitet sich Digital Business Transformation vom englischen Begriff “Business Transformation” [1] , der Erschließung neuer Geschäftschancen sowie die Umsetzung neuer Geschäftsmodelle durch ein Unternehmen, ab.

Für mich hat diese Bewusstseinsreise 10 Jahre Social Web Business Erfahrung und die Erkenntnisreise zum Digitalen Quantenweltbild nochmal ein Jahr gebraucht. Ich wünsche Ihnen, dass Sie es schneller schaffen, denn es täte der Zukunft gut.

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