25 Mai

Bloggen für den „Liebster Award“

LiebsterAward_Loewenzahn

Liebster Award … hm, was ist denn das … ? Ich habe es ehrlich noch immer nicht verstanden woher das Wort Award dieses Blogstöckchens kommt. Google findet dazu 1.180.000 Ergebnisse.

LiebsterAward_Google-Suche

Die Recherche zur Geschichte von Blog Awards und dem Liebster Award von Alice Scheerer ist sehr lesenswert.

Grundsätzlich geht es bei Blogparaden und Blog Awards um die menschliche und technische Vernetzung von Blogs zu Blog. Im Businessbereich nennt man dies Bloggerrelations. Beim Liebster Award nominieren die Eingeladenen bis zu 11 weitere BloggerInnen auf seine 11 eigenen Blogger Fragen zu antworten.

Mich lud die Biographin und Erzählerin Irene Wahle dazu ein Ihre 11 Liebster Award Fragen zu beantworten. Ich tue das gerne, nicht zuletzt auch, um andere BloggerInnen meines persönlichen Umfeldes dazu einzuladen, die m.E. noch nicht in den Genuss der Bloggervernetzung gekommen sind. Danke für Ihre Fragen nach Rostock Frau Wahle. Da Sie mich mit meinem privatem Blog nominiert haben, werde ich im Du weiterschreiben.

1. Warum schreiben Sie einen Blog?

Mit „Ich schreibe also bin ich“ startete ich dieses private Blog im Frühjahr 2014. Es dient vor allem dazu, meine privaten sowie spirituellen Interessen, aber auch Erfahrungsberichten von dem meiner beruflichen Inhalte zu trennen.

2. Wer sind die Adressaten Ihrer Blogbeiträge?

Grundsätzlich schreibe ich Blogs, aber auch SEO optimierten Content für meine Kunden um die Menschen zu erreichen, die sich für zuvor bestimmte Themen interessieren. Im Falle von MiSha.at sind es diejenigen, die mich persönlich kennen und sich für meine private Sicht der Dinge interessieren. Mit privat meine ich das, was jenseits beruflich bedingter Social Media, Human Resources oder Social Business-Networking Erfahrungen liegt, die durchaus auch persönlich sind.

3. Wann ist der günstigste Augenblick für die Veröffentlichung eines Blogbeitrages?

Wenn die Zeit dafür reif ist! Es kommt m.E. immer darauf an mit welcher Intension und für welche Zielgruppe ein Blogartikel geschrieben wird. Insofern möchte ich keine pauschale Antwort geben. Wenn es um professionelle Texte für Suchmaschinen geht, ist der Zeitpunkt meiner Erfahrung nach sogar egal. Für alle anderen Fälle würde ich empfehlen Beiträge dann zu veröffentlichen, wenn die jeweilige Zielgruppe online ist. Im Zusammenhang mit Social Media können das ganz unterschiedliche Zeiten sein.

4. Ist das Bloggen für Sie Pflicht oder Spaß an der Freude?

Am besten immer Spaß an der Freude. :-) Da ich seit 2011 beauftragte Texte und Bücher für Printmedien und das Social Web schreibe, geht sich der Spaß fast immer aus. Dennoch kann es mir grosse Freude bereiten z.Bsp. für Österreichs größte Mieterschutzorganisation für so zu schreiben, dass KonsumentInnen in nichtjuristischer Sprache Rechtshintergründe praktisch erfassen können.

5. Wie lange arbeiten Sie an einem Blogbeitrag? Wird er nochmal überarbeitet? Oder veröffentlichen Sie ihn gleich nach Fertigstellung?

Auch das kommt auf den Kontext und den Artikel an. Im beruflichen Zusammenhang brauche ich vor allem länger, weil dort auch immer Recherchearbeiten dazugehören. Je nach Beitragslänge schreibe ich durchschnittlich 2-3 Stunden an einem Artikel. Ich persönlich schreibe am liebsten gleich los und gestalte den Beitrag fast immer auch während des Schreibens. Sind es Beiträge für Kunden, werden diese selbstverständlich immer auch korrekturgelesen und dann erst veröffentlicht. Bis Frühjahr 2014 verbrachte ich ca. 5 Std. pro Woche mit meinem Business-Blog networkfinder.cc. Dazu eine Zeitanalyse von Natascha Ljubic.

6. Was sind für Sie die wichtigsten Instrumente, um auf Ihre Beiträge aufmerksam zu machen?

Mein wichtigstes und wirksamstes Instrument ist mein Netzwerk.

The Secret of Networking von MiSha.at

Da Ihr hier in meinem privaten Blog seid, sind mein privates Netzwerk auf Facebook, sowie mein privater Twitteraccount meine einzigen Distributionskanäle. Im beruflichen Kontext habe ich je nach Thema und Kunden ganz unterschiedliche Erfahrungen für die Distribution. Beim neuesten Bewusstseins-Business-Blogprojekt war ich persönlich sehr erstaunt, dass sich aus facebook auf Anhieb 500 LeserInnen einfanden. I.d.R. setze ich im Business Kontext und für meine Kunden auf Google und SEO optimierte Inhalte.

7. Wie handhaben Sie es mit den Kommentaren? Gibt es da Nettikette? Worauf achten Sie?

Es gibt einen Spamfilter, der alles aussortiert. Grundsätzlich lasse ich alles zu, was sich inhaltlich auf meinen Beitrag bezieht und zur Kommunikation geeignet ist.

8. Gibt es in Ihrem Blog einen Bereich, den Sie für Gastautoren freigegeben haben?

Wenn es sich ergibt gerne. Sprecht mich darauf an, wenn Ihr in einem meiner Blogprojekte Gastbeiträge beisteuern wollt.

9. Welche Eyecatcher verwenden Sie am liebsten? (z.B. Bilder, formatierte Schrift, Videos, Piktogramme, Infografiken…)

Am liebsten verwende ich meine selbstgemachten Fotos.

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Im Business Kontext entweder meist selbsterstellte Infografiken, visuelle Textblöcke und je nach Thema gerne auch Pinterestboards die ich per Code einbette.

Visit networkfinder.cc ~ Michael Rajiv Shah’s profile on Pinterest.

10. Was ist deine wichtigste Erkenntnis in Punkto bloggen?

Das Blog bzw. Deine Webseite ist die Webzentrale (fast) jeder Internetstrategie. Social Medias sind das Filialsystem Deines Webgeschäftes im Internet. (siehe Strategie)

networkfinder.cc – Flagshipstore

11. Was ist Ihre Quintessenz vom Bloggen?

Bloggen macht Freude, wenn es von Herzen kommt und Schreiben eine Freude ist, aber lass unbedingt die Finger vom Bloggen, wenn diese beiden Grundbedingungen nicht erfüllt sind. Wenn es beruflich Sinn macht und Du keine Freude am Schreiben hast, dann such Dir jemanden in oder für Deine Firma, der diese Voraussetzung mitbringt 😉

Wen ich für den Liebster Award nominiere:

Meine 11 Fragen an Euch:

  1. Warum hast Du mit dem Bloggen begonnen?
  2. Wer/Was waren (Vor-)Bilder die Dein Blog (mit-)geformt haben?
  3. Wen möchtest Du mit Deinen Blogbeiträgen ansprechen?
  4. Was würdest Du Dir von „Blogbeziehungen“ versprechen?
  5. Wie reagieren Eure Kunden auf Euere persönliche Meinungen?
  6. Inwiefern trennst Du beim Bloggen Privat, Persönlich & Beruf?
  7. Hast Du eine bestimmte Taktik oder Bloggerstrategie?
  8. Gibt es Fehler, die zu wiederholen Du unbedingt vermeidest?
  9. Inwiefern trägst Du mit dem Bloggen zu mehr Bewusstheit bei?
  10. Was können Unternehmen vom Bloggen und Bloggern lernen?
  11. Was empfiehlst Du absoluten BloganfängerInnen?

Ein Gedanke zu „Bloggen für den „Liebster Award“

  1. Pingback: Liebster Award: 11 Fragen zum bloggen | Blog BiographinIWBlog von Biographin Irene Wahle

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