26 Dez

Systemisch by Nature – der systemische Ansatz

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An dieser Stelle ein grosses Dankeschön an meine Frau Nadja. Durch Dein systemisches Wissen ist es mir überhaupt möglich diesen Artikel zu schreiben.

Was bedeutet „systemisch?

Das Gegenteil von systemisch ist mechanisch. Alles mechanische wird aus der Sicht einzelner Objekte angeschaut und ist – wie ineinandergreifende Zahnräder – in berechenbare Strukturen eingebunden. Spätestens seit Isaac Newton beherrscht ein mechanistisches Weltbild menschliches Handeln.

Gibt es bei Zeit.de

Es gibt jedem Zahnrad ein Eigenleben. Stellen Sie sich Systemisches als ein Mobile vor. Verändert man in einem Mobile an einem einzelnen Objekt etwas, bewirkt das im gesamten System eine Bewegung. I.d.R. entsteht ein Ausgleich zwischen den unterschiedlichen Kräften im Mobile. Erst vor 101 Jahren wurde dieses Beziehungsgeflecht durch eine einfache Formel Albert Einsteins E=mc2 ins Bewusstsein der Menschheit gehoben.

Systemische Verbindungen und Verletzung systemischer Grundsätze

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11 Dez

Besinntes Weihnachten zum Weihnachts-fest-igen

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Dies ist ein Beitrag zum DIY Blogger-Adventskränzchen von Marie Schindler.

Vor einer Kirche, in dessen Nähe ich wohne fällt mir ein Bild auf. Darauf befindet sich ein stilisiertes Haus über dem Geschrieben steht Weihnachten im Verlauf der Geschichte:

  • Auf der einen Seite steht „Früher – Herbergssuche“
  • auf der anderen Seite des Hauses „Heute – Asylantrag“

Eine starke Botschaft zu Weihnachten, die uns die Möglichkeit bietet sich der Ursprünge der Weihnachtsgeschichte zu besinnen, wie ich finde. Mir gibt sie die Gelegenheit den Sinn unserer Weihnachtsrituale unter dem Blickwinkel des sozialen Eingebunden-Seins neu zu besinnen.

Welchen Sinn haben unsere (Weihnachts-) Rituale?

Rituale und alltägliche Routinen sind nicht das Selbe. Ein Ritual ist eine nach vorgegebenen Regeln ablaufende, meist formelle und oft feierlich-festliche Handlung mit hohem Symbolgehalt, das für Aussenstehende oft nur schwer verständlich ist. Doch genau darum geht es bei Ritualen. Rituale verbinden Mitglieder einer begrenzten Gruppe und festigen dadurch die Gruppenbindung untereinander. Zum Weihnachtsfest festigen wir das soziale Eingebunden-Sein unserer Gruppenzugehörigkeit, als Teil der westlichen (Konsum-) Welt, Teil unserer Familien und vielleicht auch Teil einer religiösen Gemeinschaft.

Evolutionswissenschaftler haben festgestellt, dass die Menschheit vor ca. 45.000 – 11.000 Jahren begonnen hat Rituale/Bräuche einzuführen. Der Anthropologe Richard Sosis von der University of Connetticut erkennt in Ritualen eine die Kooperation innerhalb einer Gruppe fördernde Kommunikationsform. Denn im Ergebnis waren Gruppen mit Ritualen und Bräuchen überlebens- und fortpflanzungsfähiger als Andere. Sosis Theorie zu folge, kooperieren Gruppen um so besser, wie die einzelnen Mitglieder durch Rituale und Bräuche in die Gruppe investieren. Unser heutiges Weihnachten und sein Konsumbrauchtum ist für mich der Inbegriff der Bestätigung dieser Theorie. 

Rituale schliessen nicht nur ein, sie schliessen gleichzeitig  auch aus!

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27 Nov

Beziehungen: Das Wichtigste für das Wohlbefinden (Studienergebnisse der Harvard Medical School)

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Kürzlich sah ich den am Ende beigefügten TEDx Beitrag von Robert Waldinger. Er ist der vierte Studienleiter der seit 77 Jahren laufenden Studie(n) der Harvard Medical School Namens Adult Development Study. Sie umfasst 724 Teilnehmende, die sich aus 268 Harvard Studenten und 456 männlichen, wirtschaftlich Benachteiligten, aus Bostoner Armenvierteln der 1940er Jahre zusammensetzt. 

Das Studienziel: Was macht Menschen gesund & glücklich?

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18 Nov

„Die Furcht nicht gebraucht zu sein“ Dalai Lama

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„Hinter unserer Angst, die Furcht unnötig zu sein / nicht gebraucht zu werden.“

Dalai Lama: Behind Our Anxiety, the Fear of Being Unneeded

Wenige Tage vor der US-Präsidentenwahl erschien ein wundervoller Gastbeitrag des Dalai Lama in The New York Times. Die Sprache ist ein Genuss. Aufgrund der Tiefe und reichem Wortschatz schwer übersetzbar. Ich mir erlaube mir dennoch seiner Heiligkeit im Kontext der Vitalität die Hauptrolle zu geben.

Der Dalai Lama beschreibt in seinem Artikel einen wundervollen Schlüssel zu globalen Problemen, die alle „historisch sicheren und wohlhabenden Gesellschaften über alle Kategorien hinweg überfluten“. Er geht der Frage nach, wie es kommen kann, dass wir trotz materieller Sicherheit, einen weltweiten Grossflächenbrand der Angst, Verwirrung und Frustration im wohlhabenden Teil der Welt erleben.

How strange, to see such anger and great discontent in some of the world’s richest nations.

Eine Studie zum „nicht gebraucht“ werden

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30 Sep

WIN-WIN: Das vitale Prinzip der Natur

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Ist WIN-WIN ein universelles Lebensmuster?

Laut dem Wiktionary bezeichnet ein WIN-WIN-Situation eine wirtschaftliche Ausgangslage, bei der zwei beteiligte Handlungspartner nur Vorteile erzielen können.

Betrachte ich die Natur und ihre Kreisläufe, ist das ganze Leben ein einziges WIN-WIN-Universum.

  • die Physis unterliegt alles einem Ursache-/Wirkungsprinzips (Newton)
  • die Microwelt der Quanten tanzt die nicht endende Transformation des Energieaustauschs

Obwohl WIN-WIN ursprünglich aus der IT (IT ist eigentlich Quantentechnik) kommt, hat es seit den 90er Jahren immer tieferen Einzug in unsere Sprachwelt genommen. Wir nennen WIN-WIN-Situationen dann so, wenn für mindestens zwei Partner ein definiertes Gleichgewicht im Geben und Nehmen herrscht.

WIN-WIN schafft einzigartige Lebensformen

Sicher sind Sie auch fasziniert, wenn Sie Kolibris in Naturfilmen sehen. Die Schnäbel der Kolibri-Arten variieren oft gattungstypisch sehr stark in Größe und Form. Jede Schnabel-Art ist auf einen anderen Blütentyp abgestimmt, sodass jede Gruppe von gleichschnabeligen Kolibris ihre eigene ökologische Nische besetzt. (Bildquelle: Kolibri Wikimedia)

Wer war zuerst da? Die Blüte, die ohne Kolibri nicht befruchtet werden kann oder der Kolibri, dessen Schnabel nur zu einer einzigen Blüte passt?

Aus WIN-WIN entsteht Fülle und Leben

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04 Aug

#webseidank – wir sind sozial eingebunden

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#Webseidank habe ich gelernt, dass der Bogen zwischen persönlichen, beruflichen Blogparaden sehr sehr schwer zu spannen ist. #webseidank lud mich Lars Hahn nach meinem heiss diskutierten Posting auf Facebook in dem es um die Ausrichtung auf Gute Nachrichten, also weg vom Terror geht, einen Beitrag zur Blogparade von Annette Schwindt und Thomas F. Reis zu leisten. 

Am Thema vorbei, OK. Nicht achtsam genug gewesen, OK! Geschüttelt, selbst umarmen und selbst vergeben sind jetzt dran. Message gelernt, Fehler machen ist überall wichtig im Lernen. #webseidank

Mindbombing – die virale Nachrichtenverbreitung

Zunächst einmal lässt sich nicht leugnen, dass aktuelle Berichterstattung ausschliesslich auf Reichweite, Klicks und Viralität aus ist. Negative Inhalte schaffen viel mehr Erregung im Gehirn, als #GoodNews. Mindbombing (Begriff des Greenpeace-Gründers Robert Hunter) hat durch die Quantentechnik des Internet(z)es derart an viraler Macht hinzugewonnen hat, dass wir uns schwer entziehen können. Es sei denn wir treffen bewusste Entscheidungen dahingehend unsere Filterblase aktiv selber zu gestalten.

#webseidank wir sind verbunden

Der Mensch ist ein soziales Wesen. Wer ein Baby lachen hört fängt nach kurzer Zeit selber an zu lachen. Mancher Mutter, die eines weinen hört „schiesst augenblicklich die mentale Muttermilch ein“. Katzen-, Tier-, Baby- und Essenbilder auf Facebook & Co. lösen Feuerwerke an Begeisterung aus. Weiterlesen

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